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Bäcker zeigen ihr soziales Gewissen

Statt kleiner Kundengeschenke Sammlung für guten Zweck: Innung Nürnberg spendet 2800 Euro an Feuchter Feuerwehr und Aktion „Wildwasser“

Christian Albert (3.v.l.) und Markus Döllner (2.v.l.) überreichten Torten und Spendenschecks über je 1400 Euro an Bärbel Meier (l.), Bernhard Nöth (5.v.l.) und die Jugendabteilung der Feuerwehr.           

Christian Albert (3.v.r.) und Markus Döllner überreichten Torten und Spendenschecks über je 1400 Euro an Jessica Hirschbolz, Jörg Hischbolz, Bärbel Meier, Bernhard Nöth und Falk Johannes (von links). 

Feucht (pr) – Die Nürnberger Bäcker haben ein soziales Gewissen: 2800 Euro, die bei ihrer jährlichen Weihnachtssammlung unter den Betrieben zusammenkamen, spendete man zu gleichen Teilen dem Verein „Wildwasser“ Nürnberg und der Freiwilligen Feuerwehr Feucht. 27 der 53 Innungsbetriebe (sie stehen für ca. 800 Arbeits- und 250 Ausbildungsplätze) beteiligten sich an der Benefiz-Aktion – sowie zehn ehemalige Betriebsinhaber und eine Familie. Die Innung hatte den gesammelten Betrag auf die „runde“ Summe aufgestockt.

 „Statt Kunden kleine Geschenke wie Baumwolltüten zu machen, sammeln unsere Mitglieder seit 40 Jahren zu Weihnachten für einen guten Zweck“, erklärte Obermeister Christian Albert im Feuerwehrhaus in Feucht. Gemeinsam mit Lehrlingswart Markus Döllner überreichte er zwei mit der Spendensumme dekorierte Sachertorten und die Spendenschecks an „Wildwasser“-Mitarbeiterin Bärbel Meier und den Vorstand des Feuerwehr-Fördervereins um Vorsitzenden Bernhard Nöth und Jugendwart Jörg Hischbolz. Diese Spendentradition initiierte 1973 der damalige Stellvertreter von Obermeister Hans Baum, der heutige Ehrenobermeister Konrad Ruckdeschel. Seitdem wurden mehr als 350.000 Euro für karitative Zwecke gesammelt und an Altenheime, Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen oder Rettungsdienste ausgegeben. Anfangs waren es laut Albert bis zu 30.000 DM pro Jahr – mit sinkender Betriebszahl wurde leider auch die Spendensumme geringer.

Der Verein „Wildwasser“ als Empfänger 2013 bietet Frauen und Mädchen Hilfe bei sexuellem Missbrauch und betreibt an der Rückertstraße 1 in Nürnberg eine Fachberatungsstelle. Allein 2012 zählte man laut Bärbel Meier 2774 Kontakte, darunter 258 Besuche und 726 Gespräche. Der Verein, der fünf hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt, begleitet Opfer aus Stadt und Land auch bei einer Strafanzeige gegen die Täter. Gut 70.000 Euro ihres Etats muss die Einrichtung jährlich über Spenden aufbringen, weshalb Meier den Bäckern für ihren Beitrag herzlich dankte.

Der Zuschuss an die Feuchter Wehr wird laut Bernhard Nöth der 1973 gegründeten Jugendabteilung zugute kommen. Sie zählt derzeit 19 Jugendliche (14 Jungen, fünf Mädchen) ab zwölf Jahren, die mit Feuereifer bei der Sache sind. Für Ausbildungsmaterial, einen Zuschuss zu Zeltlagern oder den Nachkauf z.B. von Parkas wird stets Geld gebraucht. Und Nachwuchs haben die Floriansjünger immer nötig: Im Erwachsenenalter baut man auf 60 Aktive, die jährlich zu ca. 130 Einsätzen (vor allem bei Unfällen auf den Autobahnen rund um Feucht) ausrücken müssen.

 Zum diesjährigen Erfolg der Aktion trugen folgende Bäckereien bei: Christian Albert, Alexander Balota, Günther Bittl, Frank Böhmer, Markus Döllner, Dieter Drexler, Bäckerei Brunner/ Günter Ebenritter, Peter Eckstein, Backhaus Fuchs, Konrad Gräf, Richard Greck, Günter Grießinger, Herbert Gugel, Karl-Heinz Gukkenberger, „Hilde’s Backwut“/Johannes Schwarz, Thomas Ipta, Reimund Körner, Brezen Kolb, Thomas Kugler, Rainer Nusselt, Jörg Steingruber, Karl Walz, Uwe Walzel, Roland Weber, Weisel & Pabst, Bernd Woitinek, Wolfgang Woitinek. Außerdem die Bäckermeister Hans Brunner, Johann Gugel, Rudolf Hammerbacher, Jochen Ipta, Manfred Kerschbaum, Adolf Mais, Franz Modschiedler, Karl Pabst, Alfred Riefle und Heinz Schläger sowie die Familie Burger.